Im "Garten der Stille" begleitet christliche Kunst den Ruhesuchenden durch einen Wald, sie integriert sich, versteckt sich, lässt sich entdecken. Die Objekte laden zum Nachdenken und Bewundern ein, sie spiegeln die christlich-benediktinische Spiritualität, die Gastfreundschaft der Ordensschwestern und die Zurückgezogenheit dieses Ortes wider.

Ein Kunstwerk mit dem Namen „KreuzWeg“ zeigt vierzehn traditionelle Szenen der Passion Jesu. In gemauerten Bildstöcken stellen glänzende Mosaikbilder den Leidensweg Christi dar und bieten Anregung für persönliches Nachdenken und meditatives Nacherleben.

Ewige Hoffnung – Ewige Stille

 

Im Wald suchen sich die Sonnenstrahlen den Weg durch das dichte Blätterdach.
Mosaike bilden sein Antlitz,
andächtig von blinzelnden Lichtern beleuchtet.
Wie ein Klimt.
Vielleicht "Der Kuss",
nur hier kein Akt der Liebe,
sondern des Verrats.
Leidend gekrönt in Schreinen gemauert,
Leichen beweint, Tücher bewahrt.
Dem Weg am Wegesrand begegnet,
zeigen glänzende Steinchen den glanzlosen Tod.
Am Ende die Gräber
von Hanni und Josa
Elfriede und Eva gefolgt
in den Garten der Stille.
Ewige Stille.

© Sandra Röttges-Paslack 2025


 

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